Übergewicht – Gesund abnehmen...

Körperfett wird abgelagert, wenn über die Ernährung mehr Energie aufgenommen wird, als der Körper für die alltäglichen Tätigkeiten und den Stoffwechsel benötigt. Fett ist eine Energiereserve, auf die der Körper zurückgreift, wenn seine Aktivität zunimmt (beispielweise beim Sport), oder wenn sein Energiebedarf durch die Ernährung nicht gedeckt wird.
Übergewicht ist in den hochentwickelten Industrienationen weit verbreitet; etwa ein Viertel der Erwachsenen ist betroffen. Dies ist ein ernstzuhnehmendes Problem, denn Übergewicht erhöht das Risiko für Herzerkrankungen, Schlaganfälle, Krebs, hohen Blutdruck und Diabetes.

 

Mit dem von uns zusammengestellten Programm haben Sie die Möglichkeit auf gesunde Art und Weise abzunehmen. Folgende Punkte werden dabei beachtet:

 

  1. Entschlackung

Unsere jagenden und sammelnden Urahnen pflegten in guten Zeiten Fettpolster anzulegen, um diese in Hungerszeiten in Energie umzuwandeln. Unser Körper besitzt diese Fähigkeit noch immer, doch ernähren sich die heutigen Bewohner der westlichen Welt im Gegensatz zu ihren Urahnen ziemlich ungesund. Sie essen zu viele denaturierte Lebensmittel, zu viel tierisches Eiweiss, raffinierten Zucker, Weissmehlprodukte, Alkohol und Kaffee und konsumieren Medikamente. Hinzu kommt, dass sie zu wenig Wasser trinken und sich viel zu wenig bewegen.


Nach den heutigen Erkenntnissen hat dies zur Folge, dass sich das überschüssige Nahrungseiweiss in den kleinsten Blutgefässen ( Kapillaren) des Körpers ablagert und diesen verschlackt. Verschiedene Krankheiten können die Folge sein.
Beim Fasten stellt der Organismus bereits ab dem 1. Tag auf den Fastenstoffwechsel um und beginnt von seinen Fett-, Eiweissreserven zu zehren. Gleichzeitig findet ein grosses inneres Reinemachel statt. Sämtliche Entgiftungs- und Ausscheidungsorgane arbeiten auf Hochturen um Zelltrümmer, Gift-, Entzündungs- und Schlackenstoffe loszuwerden. Der gesammte Stoffwechsel wird entlastet und kann seine Funktionen wieder besser wahrnehmen.

In unserer Praxis wird dieser Prozess durch die folgenden Massnahmen unterstützt:

- Darmreinigung durch Colon-Hydro-Therapie
- Sauerstoff-Ozondampfbad
- Matrix-Regenerationstherapie


2. Ernährung

Der erste Schritt, um seinen Stoffwechsel anzuregen ist, eine bestimmte Ordnung in das tägliche Essen zu bringen und seine Ernährung entsprechend darauf einzustellen. Man muss die Zellen mit allen lebensnotwendigen Stoffen versorgen, anstatt sie mit ungünstigen unnötig zu belasten. Die Trennkost ist hierbei das ideale Konzept, sowohl für Menschen, die von erhöhten Cholesterinwerten oder anderen Stoffwechselentgleisungen betroffen sind, als auch für diejenigen, die ihren Körper gesund erhalten möchten.
Manch einer wird dies zunächst als unliebsamen Eingriff in seine bisherigen Essgewohnheiten empfinden. Meine Erfahrung aber ist, dass viele schon nach kurzer Zeit entdecken, welchen positiven Effekt die Trennkost hat.
Der zweite Schritt besteht darin, mehr Ruhe für sich selbst zu finden, das heisst, Stresssituationen zu vermeiden beziehungsweise ihnen vorzubeugen. Darüber hinaus ist regelmässige Bewegung wichtig, um den Stoffwechsel anzuregen und die optimale Funktion des Lymphsystems zu gewährleisten. Die Gewebsflüssigkeiten werden dann verstärkt zu den Blutbahnen und von dort aus zu den Ausscheidungsorganen transportiert.
Aber übertreiben Sie es nicht, denn übermässige Anstrengungen schaden dem Körper mehr, als sie ihm nutzen.

Mit dem von uns zusammengestellten Programm haben Sie die Möglichkeit auf gesunde Art und Weise abzunehmen. Folgende Punkte werden dabei beachtet:


Die Trennkost
, benannt nach dem amerikanischen Arzt Dr. Howard Hay, hat inzwischen viele Anhänger gefunden. Sie erkannten, welch wichtige Rolle harmonisch zusammengestellte Mahlzeiten für Gesundheit des Menschen spielen.
Hauptmerkmal dieser Kost ist, wie der Name schon sagt, die Trennung zwischen den Eiweissen und den Kohlenhydraten. Wobei hier keine hundertprozentige Trennung angestrebt wird, sondern nur eine der Extreme.
Sinn und Zweck dieser Trennung ist, die Verdauungsorgane bei der täglichen Nahrungszerlegung nicht zu überfordern, sondern sie schonend zu behandeln.
Denn wie ich aus eigener Erfahrung weiss und aus Beobachtungen in meinen Seminaren schliessen konnte, kommt es nach einer falsch zusammengestellten Mahlzeit oftmals zu Sodbrennen, Völlegefühl, Magendruck, Blähbauch und anhaltender bleierner Müdigkeit.
Wie mir Ärzte und Professoren bestätigen, gibt es viele Menschen, deren Verdauungssystem nicht in der Lage ist, gleichzeitig grössere Mengen an Eiweiss und Kohlenhydraten ordnungsgemäss zu verarbeiten.
Die Folgen sind Störungen und Krankheiten im Magen-Darm-Bereich, die sich später im gesamten Organismus auf unterschiedliche Weise bemerkbar machen.


Wie werden Lebensmittel getrennt?

Trennkost bedeutet, Ordnung in unser Verdauungssystem zu bringen und Speisen harmonisch aufeinander abzustimmen.
Das Trennen selbst ist keineswegs schwierig. Anhand des Trennungsplans erhalten Sie einen Überblick, was zu den Eiweissen und was zu den Kohlhydraten gehört.

Die neutralen Lebensmittel und Speisen dürfen mit den Eiweissen, aber auch mit den Kohlehydraten gemischt werden. Neutral heisst jedoch nicht, dass man davon soviel essen darf, wie man gerne möchte, sondern sie haben eine andere Funktion. Die neutralen Nahrungsmittel stören die Verdauung nicht, weil sie sowohl mit den Eiweissen als auch mit den Kohlenhydraten harmonisieren.
Die gesäuerten Milchprodukte zum Beispiel sind zwar eiweissreich, aber dennoch neutral. Durch die Säuerung sind sie „vorverdaut“ und dadurch leichter vom Körper zu verarbeiten.
Die Fette, zum Beispiel aus kaltgepressten, naturbelassenen Ölen, aus Butter, Sahne, Rahm, vollfettem Käse, auch aus geräuchertem Fisch und aus Wurstwaren (Vorsichtig! Nur in kleinen Mengen verzehren), sind nach dem Verständnis der Trennkostlehre neutral.
Die rohen Fleisch- und Fischsorten sind ebenfalls Eiweissträger und zählen auch zur neutralen Kost, da sie in ihrer Zellstruktur noch unverändert sind. Erst durch Erhitzen verändert sie sich und wird dadurch schwerer aufspaltbar.
Wie für tierische Fette und Wurst gilt auch für rohe Fleisch- und Fischsorten: Gehen Sie vorsichtig mit ihnen um, da sie nicht zu den gesunden Nahrungsmitteln gehören.
Dr. Hay nannte diese Form der Ernährung: „Trennkost“. Dadurch kam es weltweit zu Missverständnissen. Die Bezeichnung „Harmonisches Essen“ wäre weitaus zutreffender gewesen, denn eine hundertprozentige Trennung ist nicht möglich und wird auch gar nicht angestrebt.
Für eine optimale Verdauung ist es neben der Trennung ausschlaggebend, wie viel Zeit wir uns für das Essen nehmen.
Hastiges Hinunterschlingen belastet Magen und Darm unnötig, denn jede Speise muss im Magen-Darm-Trakt zerlegt werden.
Da wir im Darm keine Zerkleinerungswerkzeuge haben, müssen unsere Verdauungssäfte bei der Zersetzung grob gekauter Speisen doppelte Arbeit leisten.


Gewusst wie – austauschen statt verzichten

statt Salami > Corned Beef, magere Sülze Geflügelwurst
statt Rohem Schinken > gekochten Schinken
statt Croussants > Rosinenbrötchen
statt Plundergebäck > Hefekuchen
statt Torten, Rührkuchen > Bisquit- oder Hefekuchen mit Obst
statt Hart- und Schnittkäse > Frisch- und Weichkäse, mögl. Fettreduziert
statt Butter, Margarine > Frischkäse, Salatblätter auf das Brot
statt Brathänchen > gegarte Hähnchenbrust
statt Pommes frites > Ofen- oder Pellkartoffeln
statt Chips, Flips etc. > Salzstangen, Reiswaffeln


3. Glykämischer Index – Mass für den Blutzuckeranstieg

Kohlenhydrate können nach ihrem glykämischen Index – kurz GLYX – eingeteilt werden. Dabei handelt es sich um einen Massstab für den Blutzuckeranstieg nach dem Essen. Bei einem niedrigen GLYX steigt der Blutzuckerspiegel gemässigter an, ein Vorteil für alle, die satt, schlank und fit bleiben möchten. Energielevel und Leistung werden möglichst konstant gehalten. Neben Spaghetti aus Hartweizengriess schneiden Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Gemüse, Basmatireis und fruchtzuckerreiche Obstsorten wie Äpfel, Aprikosen und Beerenfrüchte recht gut als anhaltende Energiespender und „Kohlenhydrate mit Langzeitwirkung“ ab. Gleichzeitig versorgen uns diese Lebensmittel mit einem niedrigen bis mittleren GLYX mit lebenswichtigen Vitaminen und Mineralstoffen. Wer sich nach de GLYX-Prinzip ernährt, steigert in den meisten Fällen gleichzeitig die Qualität seiner Ernährung. Lebensmittel mit einem hohen GLYX-Faktor lassen dagegen den Blutzuckerwert nach dem Essen stark ansteigen und verursachen einen hohen Insulinspiegel im Blut, der wiederum dem Fettabbau im Wege steht. Zu den Lebensmitteln mit einem hohen GLYX zählen z.B. Weissmehlprodukte, gekochte Kartoffeln, zuckerreiche Limonadengetränke und Traubenzucker (Glukose), der den höchsten Blutzuckeranstieg auslöst.


Die Favoriten unter den Kohlenhydraten

Lebensmittel mit niedrigem GLYX und günstiger Nährstoffdichte:

-Äpfel -Aprikosen
-Beerenfrüchte -Blattsalate
-Birnen -Brokkoli
-Frischkornbrei -Hafer
-Hülsenfrüchte -Kohlgemüse
-Linsen -Nudeln aus Hartweizengries
-Orangen -Paprika
-Roggenvollkornbrot (grobkörnig) -Sesamsaat
-Sojabrot -Sojasprossen
-Sonnenblumenkerne -Spinat
-Tomaten -Vollkornbrot mit Leinsamen
-Vollkornhaferflocken (grob, kernig) -Vollkornmüsli ohne Zuckerzusatz
-Zucchini


4. Bewegung

Es gibt viele Bewegungsarten, die Spass machen (zum Beispiel Spazierengehen, Wandern, Radfahren, Schwimmen, Tanzen, Stretching, Walking und ähnliches). Wählen Sie nach Ihrer Vorliebe aus, und betreiben Sie den Sport regelmässig und entsprechend Ihrer körperlichen Verfassung.
In unserer Praxis haben wir auch die Möglichkeit ein auf Sie individuell angepasstes Muskelaufbauprogramm zusammenzustellen. Wir arbeiten mit einem Computerprogramm, GYM-PLUS, es enthaltet Übungen aus verschiedenen Lehrauffassungen und Kulturkreisen, bietet Stabilisations-, Dehn- und Mobilisationsübungen für jegliche Körperpartien